Hihihihihi, oder: Warum ich so glücklich bin
Oder wieder 17 und in den USA - New-York-State-Pampa. Prägender Eindruck damals: Schule nervt zwar tierisch, aber eine amerikanische High School ist das Letzte! Zugegeben, als rauchender, biergewöhnter Teenager in schwarzen, mit Pentagrammen bedruckten Halbstarkenklamotten und einer anfänglich prächtigen Dosis Kulturschock1 hat man schon erstmal das "Außenseiter"-Brett vor'm Kopf.
- Lustigerweise waren es dann die Kleinigkeiten: Der enorme Wasserstand in den Toiletten hat mich in den ersten Wochen fertiggemacht. [↩]
Mein Twitter hat meine Hausgedanken gefressen!
Jener einer welcher, der sich banalerweise die Mühe machen möchte, einfach nur die Monatsübersicht in hiesigem Archiv anzuschauen, wird zustimmen, dass ich vielleicht vieles, mich aber kaum einen Blogger mit konsequent-kontinuierlicher Kommunikationskurve nennen kann. Unlust, burschikose Blockaden, "Ist doch eh alles schon geschrieben worden"-Denken und dergleichen sind da elementare Störfaktoren, die wahrscheinlich einem jeden und jedem einen bekannt sein dürften, der schon einmal einer leeren Seite gegenüber getreten ist.
Ru-ru-rudimentär
Auch ein Blog, das bereits "rudimentär" im Titel hat, kann noch vereinfacht werden. Bis der Spieltrieb nachlässt bin ich Extrem-Exhibitio-Fragmentarist... -bla.
Afghanistan ad acta (Nachtrag)
Eigenzitate sind nicht schön, aber folgenden Aspekt habe ich im Ursprungsartikel an zitierter Stelle unterschlagen:
[...] Die Zusammenfassung dieser teilweise inkompatiblen Gruppierungen unter dem Sammelbegriff “Afghanen” ist nicht das Ergebnis eines innerafghanischen Solidarisierungsprozesses, sondern einer undifferenzierten westlichen Verallgemeinerung. [...]
Ein einigendes Schlüsselerlebnis zieht sich allerdings durch die gesamte Geschichte dieser Region: der Widerstand gegen Invasoren aus dem Ausland. Insofern könnte man zynisch fast meinen: Wenn schon nation building, dann stimmt wenigstens die Methodik.
Bauchschreiben
Wenn mich, wie für diese Uhrzeit extremst typisch, die Schreibblockaden schikanieren, schreibe ich zur Überwindung manchmal einfach irgendwie irgendwas weiter und freue mich anschließend darüber.

- bild: wilhelm busch (pd)
Die fundamentale Ausrichtung der „Theorie der Gerechtigkeit“ lässt es schwer möglich erscheinen, ihr auch bei einer starken Eingrenzung des Themenbereichs im Rahmen einer Seminararbeit gerecht(!) werden zu können. Die notwendigen Auslassungen und Verkürzungen bergen die Gefahr einer zwingenden Oberflächlichkeit.
Gefällt mir sprachlich eigentlich total gut, aber es erscheint aus taktischen Gründen angebrachter den Absatz zu entfernen. Korrektoren lesen erfahrungsgemäß nur ungern bereits auf Seite 3, dass man die Aufgabenstellug Banane findet.
Und dennoch wollen diese dummen Seiten einfach nicht voll werden. Und eigentlich ist die Bananenaufgabe meine eigene Idee. Und eigentlich habe ich auch nur keine vernünftige Arbeitsthese. Mist. Gute Nacht.