Geist des Naturzustandes, Natur des Geisteszustandes
Ich mag Vertragstheorien. Besonders Hobbes und Rawls finde ich an vielen Punkten sehr, sehr ansprechend. Grundsätzlich kann ich auch mit der (Notwendigkeit der) Annahme eines Naturzustands leben, um sich ein theoretisches Basislager zu schaffen.
Aber warum muss das denn immer gleich so ausarten? Da wird abstrahiert und angenommen, sodass sich keine einführende Literatur findet, die sich nicht genötigt sähe, kursivfettunterstrichene Gedankenexperiment!-Warnschilder aufzustellen.
Mangelerscheinung
Schon des Öfteren entfuhr mir der blasphemische Ausspruch "Ich glaub', ich fall' vom Glauben ab!", ganz unabhängig von meiner - je nach Stimmungslage - atheistischen oder agnostischen Einstellung zu den höheren, überweltlichen Sphären.
Nichtsdestotrotz wurde mir bisher immer brav eine formale Kirchenzugehörigkeit bescheinigt, die mir diesen Abfall gestattete. Damit ist jetzt Schluss. Ende, aus, Dogma:
In einem am Dienstag im Vatikan veröffentlichten und vom Papst gebilligten Dokument wird dargelegt, dass andere christliche Vereinigungen wie etwa die Protestanten keine Kirchen im eigentlichen Sinn seien.
Wo können denn nun Bitte die zu Unrecht erhobenen Kirchensteuern zurückverlangt werden?
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